ALLES RUND UM EINMACHEN & EINKOCHEN

Es gibt verschiedene Methoden, Lebensmittel haltbar zu machen. Zu den gängigsten Methoden zählen das Heißabfüllen oder Einkochen im Glas. Ziel ist es Bakterien und Keimen das Leben schwer zu machen, so dass die Lebensmittel über einen langen Zeitraum genießbar sind.

 

HEIßABFÜLLEN

Heißabfüllen ist wahrscheinlich die einfachste Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Marmelade und Co. sind klassische Beispiele für heiß Abgefülltes. Hier kocht man Früchte zusammen mit Zucker oder Gelierzucker für einige Minuten in einem Topf, die Mischung wird dann heiß in Gläser abgefüllt und verschlossen. Beim Abkühlen entsteht ein Unterdruck im Glas, der dafür sorgt, dass der Deckel dicht sitzt. Das verhindert das Eindringen neuer Keime und macht Abgefülltes haltbar.

Besonders geeignet zum Heißabfüllen sind Produkte mit hohem Zuckeranteil, wie Marmelade oder Gelee.

GUT ZU WISSEN: Der Zucker entzieht Verderbnis erregenden Mikroorganismen wie Schimmelpilzen und Bakterien das Wasser und damit die Lebensgrundlage.

 

EINKOCHEN IM GLAS

Beim Einkochen im Glas werden befüllte und danach verschlossene Einmachgläser in ein heißes Wasserbad gestellt und für eine bestimmte Zeit gekocht. Der Überdruck im Glas kann dabei über die Gummidichtung entweichen, was nach dem Abkühlen wiederum zu einem Unterdruck im Glas führt. Eine andere Möglichkeit ist es, Lebensmittel im Backofen einzukochen. Dabei stellt man die befüllten und verschlossenen Gläser bei einer Temperatur von 150°C Umluft auf ein mit Wasser gefülltes Backblech. So bald sich in dern Gläsern Bläschen bilden, beginnt die Einkochzeit.

Einkochen im Glas wird vor allem für Kompotte, Suppen und Sugos verwendet, aber auch Fleischgerichte und sogar Kuchen können so konserviert werden.

GUT ZU WISSEN: Genrell können nur Lebensmittel mit einem pH-Wert von unter 4,5 (sauer oder leicht sauer) eingekocht werden. Denn in nicht sauren Milieus gewinnen schädliche Erreger schneller die Überhand.

 

LIEBLINGSREZEPT - LEMON CURD

Zutaten: 1 Ei (M), 1 Eigelb (M), 60g Butter, 4 Zitronen, 190g Zucker
Ergibt: 280 ml, Haltbarkeit: ca. 2 Wochen

 

  1. Das Ei und Eigelb in eine Metallschüssel geben. Die Eier mit den Rührbesen des Handrührgeräts hell aufschlagen. Die Butter klein würfeln und kalt stellen.

  2. Eine Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale abreiben. Alle Zitronen auspressen, den Saft sieben und 120 ml abmessen.

  3. Zucker, Zitronensaft und -schale zu den Eiern geben und kurz verquirlen. Die Metallschüssel auf ein heißes Wasserbad setzen.

  4. Sobald die Masse heiß ist, ununterbrochen mit einem Teigschaber rühren. Die Creme nicht zu heiß werden lassen. Die Mischung in 20-30 Min. aud ca. 230 ml cremig einkochen. Die Creme wird während des Abkühlens noch fester. Falls Ei gestockt sein sollte, die Creme durch ein Sieb streichen.

  5. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die kalte Butter mit dem Teigschaber unterrühren, bis sie geschmolzen ist. Den Lemon Curd in ein oder zwei vorbereitete Gläser füllen. Diese verschließen und im Kühlschrank lagern.

 

copyright Ursula Schersch, "Die Welt im Einmachglas"

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